Glaukom: Schmerzfrei und schleichend

Der Grüne Star oder das Glaukom ist eine der häufigsten Erblindungsursachen in Deutschland. Bei Patienten, die an einem Glaukom erkranken, kommt es zu einem Nervenfaserschwund im Sehnerven. Dafür ist zum einen der erhöhte Augeninnendruck und zum anderen eine mangelhafte Blutversorgung des Nervengewebes verantwortlich.

Der Grüne Star entsteht, wenn das Flüssigkeitsgleichgewicht im Augeninneren gestört ist. Dadurch steigt der Augeninnendruck und das schädigt den Sehnervenkopf dauerhaft.

Der normale Augendruck liegt ungefähr zwischen 10 und 20 mm/Hg, je tiefer der Wert ist, um so besser. Es gibt aber auch Patienten, bei denen normale Druckwerte bereits Schäden verursachen, da ihre Durchblutung schlecht ist oder der Blutdruck niedrig ist. Wir sprechen hier von Normal- oder Niederdruck-Glaukompatienten.

Die Erkrankung ist schmerzfrei und verläuft schleichend. Sie wird vom Betroffenen selbst erst bemerkt, wenn es für eine vollständige Heilung bereits zu spät ist. Die Folgen eines unerkannten bzw. unbehandelten Grünen Stars sind allmählich zunehmende Einschränkung des Gesichtsfelds bis hin zur Erblindung.

Für den Betroffenen zeigt sich ein zunehmender Gesichtsfelddefekt etwa in dieser Weise:

gesichtsfeldeinschraenkung

Frühzeitige Behandlung: Folgeschäden vermeiden

Da bereits eingetretene Gesichtsfelddefekte stets bleibende Schäden sind, ist eine frühzeitige Diagnose so wichtig. Eine Glaukom-Vorsorgeuntersuchung empfehlen wir Ihnen spätestens ab dem 40. Lebensjahr. Durch eine rechtzeitige Behandlung können wir Folgeschäden im Sehnervenkopf vermeiden.

In den meisten Fällen reicht eine konservative Therapie aus, die den Augeninnendruck senkt, um das Glaukom nicht weiter fortschreiten zu lassen. Durch die Gaben von Augentropfen ist die Behandlung einfach und effizient möglich. Eine andere Therapiemöglichkeit kann die Behandlung des Auges mittels SLT-Lasers oder Yag-Lasers sein. Nur in ganz wenigen Fällen ist am Ende der Therapiekette eine Glaukom-Operation notwendig.

Umfassende und exakte Glaukom-Diagnose

Um den Grünen Star (Glaukom) zu diagnostizieren, bedienen wir uns folgender Kriterien: Wir messen den Augendruck und die Sehschärfe, wir inspizieren den Sehnervenkopf oder fotografieren ihn und wir überprüfen das Gesichtsfeld. Da Gesichtsfeldausfälle erst sichtbar werden, wenn schon ein Großteil der Nervenfasern abgestorben sind, empfehlen wir eine OCT-Untersuchung (Optische Cohärenztomographie) des Sehnerven, um Frühschäden zu erkennen.

Um die Messung des Augendrucks besser einordnen zu können, sollte in der modernen Medizin die Hornhautdicke (Pachymetrie) gemessen werden, weil bei dünnerer Hornhaut der Augendruck fälschlicherweise zu tief und bei dickerer Hornhaut zu hoch gemessen wird.

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